Ingwertee Wirkung

Der Ingwertee wird bereits seit hunderten, eher tausenden, Jahren getrunken um einer Vielzahl von Leiden entgegenzuwirken und die Krankheitsheilung zu beschleunigen. Erstaunlich ist auch, dass Ingwer sich unabhängig vom Kulturraum zu einer Heilpflanze aufschwingen konnte: So ist er in den USA als Mittel gegen Jetlag ebenso bekannt wie in Indien gegen Erkältung oder auf den Philippinen gegen Halsschmerzen. Und es ist kein Zufall, dass so viele Kulturen Ingwer und seinen Tee als Heilmittel nutzen, denn an seiner Wirkung ist tatsächlich etwas das über den bloßen Placebo – Effekt hinausgeht.

Zurückzuführen ist dies beispielsweise auf hohe Mineralien-, und Vitamingehalte die in der Vergangenheit überall auf der Welt gegen Gicht, Rheuma und Eisenmangel halfen und so viele Erkrankungen heilte. Allerdings hat dies im reichem Westen kaum noch eine Bedeutung: Mangelernährung ist bis auf Eisenmangel in der westlichen Welt kaum noch verbreitet. Dennoch hat die Tee Wirkung noch immer ihren Nutzen.

Für uns sind eher die sekundären Pflanzenstoffe wie die Gingerole und die Shoagole sowie die ätherischen Öle und die Diarylheptanoide wichtig. Sie helfen gegen Übelkeit und Erbrechen, bringen den Magen-, Darmtrakt wieder in Schwung und helfen bei Atemwegserkrankungen und in der Erholungsphase nach einer schweren Operation.

Wenn es nach den Chinesen geht, so gibt es gegen eine Erkältung kaum etwas besseres als Ingwertee mit Koffein. So kommt es vor, dass als Erklältungsmittel gerne mal ein RedBull – Ingwertee empfohlen wird. Als Mittel gegen Erkältungs-, und Grippesymphtome wird Ingwertee auch in Myanmar (Burma), den Philippinen oder in Indien konsumiert. Stärker als in diesen Ländern wiegt die Verehrung praktisch nur noch im Kongo, wo der Ingwertee in Mischung mit Mangosaft als traditionelles Allheilmittel gehandelt wird. In den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) traut man dem Wurzelsaft nicht ganz so viel zu, Präparate aus Ingwer und Ingwertee werden hier aber trotzdem noch als Nahrungsergänzungsmittel in großen Mengen konsumiert.